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Sonntag 20. 06. 2010
| 6. Offenes Woltersdorfer - Schnellschachturnier |
| von Torsten Rehbein |
| Am Samstag, dem 28. August 2010, Beginn: 10.00 Uhr, findet das 6. Offene Woltersdorfer Schnellschachturnier statt.
Alle Vereinsmitglieder und Gäste sind hiermit recht herzlich eingeladen! Turniermodus: 5 Runden CH-System, Bedenkzeit: 20 Minuten je Spieler, Startgeld: für Vereinsmitglieder 5,-€, für Gäste 10,-€. Torsten Rehbein Vorsitzender |
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Sonntag 20. 06. 2010
| Landeskongress 2010 in Ragow |
| von David Schmidt |
| Wie auch letztes Jahr fand der Landeskongreß wieder in Ragow bei Lübbenau statt. Der 20.Kongreß des LSBB am 05.Juni war sogar ein Wahlkongreß, bei dem u.a. das Präsidum sich wieder zur Wahl stellte. Nach den einleitenden Worten wurde durch den Präsidenten Hilmar Krüger auf einige Punkte des Rechenschaftsberichtes eingegangen. Die anschließende Diskussion war kurz und man kam schnell zu den Wahlen. Der Präsident muss gemäß Satzung geheim gewählt werden, wo die Anzahl der Enthaltungen oder gar Gegenstimmen im Gegensatz zu den offenen Wahlen meist höher ist. So verwunderten die jeweils 2 Enthaltungen und Gegenstimmen bei 35 Ja-Stimmen nicht. Der Rest des Präsidums und weitere Wahlen wurden offen durchgeführt.
Nach den Ehrungen wurden die Anträge behandelt, die neben einer Satzungsänderung auch Änderungen der Turnierordnung beinhalteten. Der wichtigeste Antrag war der zur Karenzzeit. Letztes Jahr musste dieser Antrag noch formal angelehnt werden, dieses Jahr wurde darüber abgestimmt und nun sind die 30 Minuten auch in der Turnierordnung verankert.
Mit leichtem Erstaunen wurde festgestellt, dass der Kongreß noch vor dem Mittagessen beendet werden konnte. Trotz der Wahlen wurden nicht einmal 2,5 Stunden benötigt. |
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Freitag 30. 04. 2010
| Woltersdorf I zum Abschlussspiel in Müncheberg |
| von Antje Lehmann |
| In der letzten Runde der Saison ging es für Woltersdorf I nach Müncheberg. Da der Klassenerhalt schon gesichert war, ebenso wie der der Müncheberger, konnten wir relativ sorgenfrei an die Bretter gehen. Das war auch gut so, denn wir traten nur mit sieben Spielern an und unser Gegner bekanntlich in guter Form. Wir ließen das 6. Brett frei, obwohl das 1.Brett sicher die bessere Wahl gewesen wäre, aber unser 2.Brett Pape wollte seine Herausforderung eben an Brett 1 suchen.
Ein Grund, warum Müncheberg besonders heimstark ist, könnte der sein, dass sie mittlerweile in der Lage sind, das Knarren der Dielen im Spielraum vollkommen zu ignorieren, wohingegen die Gegner ziemlich genervt sind, wenn einer durch den Raum läuft. Da kommt dann auch noch mehr Unverständnis auf, wenn unsere Bitte nach einer alten tickenden Uhr abgelehnt wird, weil dies doch einige stört . Nun ja, das Ticken einer Uhr wäre mir dann doch lieber gewesen, und gehört irgendwie dazu, eher noch als dieses Gequietsche der Dielen.
In unserer Aufmerksamkeit also etwas gestört, begannen wir alle unsere Partien. In den Eröffnungen gab es keine unangenehmen Überraschungen. Man konnte an keinem Brett eine deutlich überlegende Stellung ausmachen. Nach nur 50 Minuten beendete unser 5. Brett Holger seine Partie mit Remise. In Anbetracht dessen, dass der Gegner sich sehr eingeigelt und alle Leichtfiguren um seinen König und der Dame zusammen aufgestellt hatte, war kein Rankommen möglich, zumal Holger eine Springer-Drohung auf sich zukommen sah, die ihn aus dem Konzept hätte bringen können. Wenn auch ein schnelles, sicher doch ein nicht unangebrachtes Remise. Nach einer weiteren Stunde und einigem abgetauschten Material sah ich mich gezwungen, meinem Gegner Remise zu bieten. Grits Stellung sah grad sehr danach aus, als wenn sie das Spiel bestimmen würde, sie versuchte die Stellung des Gegners weiter zu öffnen und ich sah gute Chancen, dass dort ein Punkt geholt werden könnte. Was mich in meinem Remise-Vorhaben noch bestärkte. Obwohl meine Stellung nicht die schlechtere war, konnte ich dennoch nichts in Sachen Angriff unternehmen, da mein Läufer und mein Turm quasi an ihre Position gebunden waren. Ich hatte die bessere Bauernstruktur und den Läufer, der Gegner einen Doppelbauern und einen Springer. Der Gegner würde also nicht gut daran tun, auf Angriff zu spielen und damit meine Stellung zu öffnen. So ähnlich muss dieser das auch gesehen haben, nach kurzer Überlegung willigte er ein. Gritt schaffte es nach dem Damentausch nicht, weiter Druck zu machen und musste sich später auch mit einem Remise zufrieden geben.
Micha hatte an seinem Brett so einige Probleme, seinen fast schon blitzenden Gegner Einhalt zu gebieten. Das erste sehr zeitige Remiseangebot lehnte er noch ab. Konnte dann aber am Damenflügel seinen Angriff nicht durchsetzten und ließ sich, zur Überraschung des Gegners, der schnell zur Arbeit musste, was Micha wiederum nicht mitbekommen hatte, auf das zweite Remiseangebot ein. Mit diesem Wissen hätte er vielleicht noch weiter gespielt, sah aber in dieser Stellung keine besseren Möglichkeiten für sich. Martin startete einen Angriff gegen Jörg Nagler, was ein Opfer einer Leichtfigur beinhaltete. Nachdem er seinen Angriff weiter forcierte, machte sein Gegner noch einen entscheidenden Fehler und gab sich geschlagen. Ein hervorragender Sieg für Martin in der wohl spannendsten Partie auf den Brettern. Damit schaffte Martin den Ausgleich für unsere Mannschaft.
Nun lag es an Torsten und Pape, wobei Pape in einer wechselhaften Partie letztendlich unterlag und Torsten nicht mehr als Remise erreichen konnte. So verließen wir mit einer Mannschaftsniederlage quietschenden Fußes das Ökohaus in Müncheberg. Einzelergebnisse: SC Rochade Müncheberg 4.5-3.5 Doppelbauer Woltersdorf An unserer Tabellenposition änderte der Spielausgang nichts. Für die nächste Saison wäre eine Platzierung weiter vorne sicherlich ein wünschenswertes Ziel. Mit einer immer komplett antretenden Mannschaft wäre das sicherlich auch möglich. Tabelle: 1. ESV Eberswalde 1949 II 17 46.5 |
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. Nun ja, das Ticken einer Uhr wäre mir dann doch lieber gewesen, und gehört irgendwie dazu, eher noch als dieses Gequietsche der Dielen.

