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Statistik
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| Heimniederlage gegen ESV Eberswalde II |
| von David Schmidt |
| Im zweiten Heimspiel der Saison empfing die erste Mannschaft von Doppelbauer Woltersdorf am 3.Advent den Tabellenführer, die zweite Mannschaft von ESV Eberswalde 1949. Die erste Partie, die beendet wurde, war die Begegnung am achten Brett, an dem Doreen für Doppelbauer den ersten halben Punkt einfuhr.
Leider kamen in den ersten gut 3 Stunden nichts mehr hinzu. Nacheinander gab es volle Punkte für den Gegner. Inzwischen war es nur noch eine Frage der Höhe der Niederlage, die sich mit jedem Partieende deutlicher abzeichnete. Als sich die Spielzeit der 4h-Marke näherte, spielten beim Zwischenstand von 0,5:5,5 nur noch die ersten beiden Bretter. Andreas wickelte an Brett 2 in ein Endspiel Läufer gegen Springer ab, wo sein Läufer dem Springer klar überlegen war. Letztendlich fing Andreas den Springer seines Gegners und gewann. Ich mühte mich währenddessen in meiner positionell vorteilhaften Stellung, wobei ich -im Gegensatz zur Partie von Andreas- den besseren Springer gegen den schlechteren Läufer hatte, den Gewinn zu finden und fand ihn nicht. Nach 4½ Stunden Spielzeit stellte dann mein Gegner entscheidend Material ein und gab sofort auf.
Durch die Niederlage ruschten wir auf Tabellenplatz 8 ab. Mitte Januar geht es zum Kampf gegen den Abstieg beim Orts- und Tabellennachbar aus Rüdersdorf. Einzelergebnisse: Doppelbauer Woltersdorf 2½-5½ ESV Eberswalde 1949 II Tabelle: 1 ESV Eberswalde 1949 II 8 22 |
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| Auswärtsniederlage in Bad Freienwalde |
| von David Schmidt |
| Das zweite Auswärtsspiel der Saison bestritt die erste Mannschaft von Doppelbauer Woltersdorf beim SKV Bad Freienwalde. Im Gegensatz zu den ersten beiden Runden waren wir nicht so optmistisch, da wir nur mit 6 Spielern die Fahrt nach Bad Freienwalde antraten. Folglich stand es nicht - wie in den beiden Runden zuvor- 2:0 für uns, sondern schon nach einer halben Stunde 0:2 gegen uns.
Hoffnung auf eine kleine Sensation keimte nur ganz kurz auf. Nach meinem Remis am ersten Brett nahm auch der müde Martin das Remis an. Zu diesem Zeitpunkt stand unser Vereinsvorsitzende schon auf Sieg. Nach 2 Stunden Spielzeit verkürzte er auf 3:2.
Von den restlichen 3 Partien kippten jedoch 2 zu unseren Ungunsten. Andreas spielte die gleiche Französisch-Variante wie gegen Schwedt, allerdings kam kein Gegenspiel auf der c-Linie oder im Zentrum auf. Die schwarzfeldrigen Schwächen nutze der Gegner nach Papes kurzer Rochade für einen entscheidenen Mattangriff. In dieser Zeit kippte auch die Partie von Grit. Nach ruhiger Eröffnung und beiderseitiger kurzer Rochade öffnete ihr Gegner die g-Linie und kam zum entscheidenen Angriff. Es waren noch nicht einmal 3 Stunden gespielt und wir lagen 5:2 zurück. Michael stand zwar positionell etwas besser, hätte aber noch einen langen Weg vor sich gehabt. Unsere erste Niederlage war schon amtlich und er nahm das Remis zum 5½-2½ an. In der Tabelle fielen wir auf Platz 6 zurück. Einzelergebnisse: SKV Bad Freienwalde 5½-2½ Doppelbauer WoltersdorfTabelle: 1 ESV Eberswalde 1949 II 6 16.5 |
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| Heimspielauftakt für Doppelbauer I |
| von David Schmidt |
| Beim ersten Heimspiel von Doppelbauer Woltersdorf I empfingen wir am 15.11.2009 im Spiellokal am Flakensee die erste Mannschaft von Stahl Eisenhüttenstadt. Eine Woche zuvor spielte die zweite Mannschaft von Doppelbauer gegen die zweite Mannschaft unseres Gegners, allerdings im Spiellokal am Sportplatz in Woltersdorf. Unser Gegner kam leicht verspätet an, da man erst am Sportplatz nach uns suchte.
Im Gegensatz zur ersten Runde rechneten wir uns mehr aus und auch der Satz "Vorne drei, hinten anderthalb" fiel wieder. Allerdings ging es nicht sehr gut los. Unser Schatzmeister erwischte keinen guten Start und stand schon in der Eröffnung auf Verlust, zeigte jedoch Kampfgeist und gab erst nach 2 Stunden auf. Zu diesem Zeitpunkt führten wir allerdings durch Siege an Brett 1 und 2 schon 2:0. Nach dem Sieg vom Vereinsvorsitzenden Torsten Rehbein, dem Remis von Hartmut und der überraschenden Niederlage von Michael stand es nach gut 3½ Stunden 3½:2½ für uns. Es liefen noch die Partien von Antje und Neuzugang Martin, der sein Punktspieldebüt für Doppelbauer gab.
Antje stand mit schlechterer Zeit gedrückt und das Remisangebot des Gegners kurz vor der Zeitkontrolle kam überraschend. Sie nahm an, ein Mannschaftspunkt war zumindest gerettet und der Druck auf Martin deutlich geringer. Den Druck schien sein Gegner zu spüren. Er opferte etwas überraschend eine Figur und erhielt dafür einen entfernen Freibauer im entstehenden Turmendspiel. Den Mehrspringer setzte Martin jedoch effektiv ein, eroberte einen Bauer am Königsflügel und letztendlich den inzwischen bis nach a2 vorgerückten Freibauer. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie und damit der Wettkampf entschieden. Einzelergebnisse: Doppelbauer Woltersdorf 5-3 Stahl Eisenhüttenstadt Tabelle: 1 ESV Eberswalde 1949 II 4 10.5 |
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| Punktspielauftakt für DW I in Schwedt |
| von David Schmidt |
| Schon auf der Hinfahrt wurden kämpferische Siegesparolen á la "Vorne drei, hinten anderthalb" ausgegeben. Vor dem Spiel steht jedoch das Finden des Spiellokales auf der Tagesordnung. Zwar war ich mit im später gestarten Auto früher in Schwedt, am AWO-Heim sind wir beim ersten Versuch vorbei gelaufen. Im ersten OG wurden wir von den Gastgebern empfangen und da unser Mannschaftsleiter noch unterwegs war, schrieb ich schon mal die Aufstellungen auf, während der Rest der Mannschaft eintraf. Anschliessend suchte ich die Örtlichkeiten auf und als ich oben wieder ankam, wurde schon gespielt. Ich ging an mein Brett, setzte den Bauer nach vorn, drückte die Uhr und sah mich nach einem Gegner um. Einige Minuten später wurde mir mitgeteilt, dass er nicht kommen wird. Ein ruhiger Tag wurde es aber nicht.
Statt -wie teilweise gefordert- Kaffee zu holen, blieb ich da und schaute mir die Partien an. Es gab während des Wettkampfes einige interessante Stellungen. Michael sah sich schon in der Eröffnung als klaren Sieger (dazu später mehr). Die mit Abstand meist diskutierte Stellung war jedoch diese:
Schwarz hatte gerade seine Dame auf c5 plaziert und verliess das Brett. Dadurch hatte ich einen sehr guten Blick und traute kaum meinen Augen, was sich nun abspielte: Weiss schlug mit seinem Turm den Springer, stellte den Springer zur Seite und drückte die Uhr. Soweit alles in Ordnung. Nun fiel dem Spieler jedoch auf, dass mit Dc1+ nebst matt die Partie verloren ist. Er nahm in aller Ruhe den Turm von e4, stellte ihn wieder zurück auf e1 und überlegte welchen Springer er wohin zieht. Nach dem Sc3 als Zug auserkoren wurde, fiel ihm auf, dass er zwei Figuren mehr hatte. Der zuvor geschlagene schwarze Springer stand während der Aktion weiter neben dem Brett. Er wurde nun nach e5 gestellt. Ich war inzwischen aufgestanden und stand direkt am Stuhl von Schwarz, was den Spieler aber bei seiner Stellungskorrektur nicht irritierte. Selbstverständlich lief die ganze Zeit noch die schwarze Uhr. Auf meine Frage, was denn hier vorgehe, war kein Unrechtsbewusstsein zu erkennen. Ich informierte den gegnerischen Mannschaftsleiter und auf die Frage, was Weiss letztes gezogen hat, gab es "Sc3" als Antwort. Irgendwie hoffte ich auf einen Kniff. Um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht geweckt und aus einem Traum gerissen, es war die Realität. Nach einigen Diskussionen mit Hypothesen, warum der Springer auf e5 steht, warum er neben dem Brett gestanden haben soll, warum ich überhaupt eingegriffen habe usw. sah Weiss auf erneute Nachfrage seines Mannschaftsleiters die Unsportlichkeit ein, packte seine Sachen ein und ging.
Wir führten unerwartet und in der Art und Weise der Siege eher ungewöhnlich mit 2:0. Allerdings kam nur ein halber Punkt bei den nächsten beendeten Partien dazu, während Schwedt mit 3,5:2,5 in Führung ging. Pape an Brett 2 und der in der Eröffnung noch so siegessichere Michael spielten noch. Pape kam als Schwarzer besser aus der Eröffnung heraus, entwickelte den entsprechenden Druck, der finale Schlag wollte jedoch nicht gelingen. Schließlich führte der deplazierter Springer seines Gegners auf der Grundreihe zum Figurengewinn und kurz darauf zum Ausgleich des Wettkampfes. Am anderen Brett hatte Michaels Gegner hatte nach seiner Darstellung "immer noch was gefunden" und hatte dank der verbunden freien Zentrumsbauer auf einmal Vorteil im Turmendspiel. Er verwertete ihn jedoch nicht und man einigte sich remis. Der Wettkampf endete somit 4:4. |
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| 3 Sieger beim 5.Schnellschachturnier |
| von David Schmidt |
| Auch in diesem Jahr führten wir unser Schnellschachturnier vor der malerischen Kulisse des Flakensees durch. Zeitgleich zum Schachturnier veranstalte der ansässige Segelclub eine Regatta. Insofern gab es dieses Jahr mehr Ablenkung.
Die Teilnehmer waren:
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